Rippolingen - Istein

Projektporträt

Das Projekt Rippolingen – Istein betrifft zwei Leitungsanlagen und umfasst den Ersatzneubau von insgesamt 158 Masten auf einer Länge von rund 50 km in 13 Gemeinden.

Die Leitungsanlage 5150 beginnt bei Rippolingen in der Gemeinde Bad Säckingen, bindet in das Umspannwerk Kühmoos ein und endet nach rund 13 Kilometer im Umspannwerk Schwörstadt. Die Leitungsanlage 7550 verläuft vom Umspannwerk Kühmoos bis zur französischen Landesgrenze bei Istein in der Gemeinde Efringen-Kirchen und ist ca. 35 km lang. Beide Leitungsanlagen treffen kurz vor Kühmoos aufeinander und verlaufen bis Niederdossenbach in der Gemeinde Schwörstadt ca. 6 km parallel.

Die Leitungsanlagen wurden in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mehrheitlich als Rohrmasten errichtet. Nach über 60 Jahren haben die Masten die Grenzen ihrer Betriebsdauer erreicht und müssen erneuert werden. Deshalb ist ein Ersatzneubau der vorhandenen Leitungsanlagen geplant. Bei einem Ersatzneubau werden Masten und Leiterseile einer bereits bestehenden Stromleitung gegen neue, dem heutigen technischen Stand entsprechende ausgetauscht. Wir planen die Maßnahme so weit wie möglich in bestehender Trasse durchzuführen und auf diese Weise Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren.

Das Vorhaben wurde für die Genehmigungsverfahren in drei Teilabschnitte eingeteilt:

  • Abschnitt 1: Niederdossenbach - Istein/Landesgrenze (FR) (LA 7550)
  • Abschnitt 2: Rippolingen - Niederdossenbach (LA 5150 & LA 7550)
  • Abschnitt 3: Niederdossenbach - Umspannwerk Schwörstadt (LA 5150)


Ziel

Als Übertragungsnetzbetreiber ist TransnetBW gemäß § 11 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verpflichtet, in seinem Verantwortungsgebiet ein sicheres und leistungsfähiges Energieversorgungsnetz zu betreiben, zu warten und bedarfsgerecht auszubauen. Diesem Auftrag kommen wir mit dem Ersatzneubau der zwei Leitungsanlagen zwischen Rippolingen und Istein nach.

Der Großteil der Stromkreise auf den beiden Leitungsanlagen wird bereits heute mit 380 Kilovolt betrieben. Mit der zusätzlichen Netzverstärkung einzelner Stromkreise in den Gemeinden Rickenbach, Wehr und Schwörstadt von 220 auf 380 Kilovolt wird das Übertragungsnetz noch leistungsfähiger. . Dies garantiert eine sichere und zuverlässige Stromversorgung in der Region für die nächsten Generationen. Die Netzverstärkung geschieht nach dem NOVA-Prinzip.

Was wird durch den Ersatzneubau besser?



Status

Die Genehmigungsverfahren sind für alle drei Projektabschnitte in der Vorbereitung. In diesem Zusammenhang finden von April 2022 bis Juli 2023 Kartierungen statt, um die Vereinbarkeit des Vorhabens mit dem Natur- und Artenschutz zu prüfen.

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