Presse­information

31. Oktober 2018

380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten: TransnetBW reicht ersten Antrag auf Planfeststellung ein

  • TransnetBW ersetzt zwischen Daxlanden und Eichstetten am Kaiserstuhl 220-kV-Leitung durch 380-kV-Leitung
  • Planfeststellung für den ersten Teilabschnitt beim Regierungspräsidium Freiburg beantragt
  • Der erste Teilabschnitt B1 beginnt an der Regierungsbezirksgrenze Karlsruhe/Freiburg und endet am Umspannwerk Weier (Offenburg); er ist 23 Kilometer lang.

Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hat heute den Antrag auf Planfeststellung für den ersten Teilabschnitt der 380-kV-Netzverstärkung zwischen Daxlanden (Karlsruhe) und Eichstetten am Kaiserstuhl (bei Freiburg) beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht. Ziel der Netzbaumaßnahme ist es, die Übertragungskapazität des Höchstspannungsnetzes im Südwesten Baden-Württembergs zu erhöhen. Sobald die Antragsunterlagen durch die Genehmigungsbehörde auf ihre Vollständigkeit hin geprüft worden sind, findet die formelle Beteiligung am Verfahren statt.

Die TransnetBW hat bereits Ende 2015 die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt begonnen und seitdem zahlreiche Gespräche mit Vertretern der betroffenen Kommunen und den Anwohnern geführt. „Besonders hervorheben möchten wir die Zusammenarbeit mit der Stadt Achern bzw. der Ortsverwaltung Großweier. Hier haben wir durch die sehr konstruktive Zusammenarbeit eine optimale Trassenführung erreicht, die den Ortsteil „Im Oberfeld“ deutlich entlastet“, betont Projektsprecher Lukas Rosengrün.

Östlich von Großweier war aufgrund der starken Annährung an die Wohnbebauung eine Verlegung der Trasse notwendig. Bis auf diesen kleinen Abschnitt erfolgt der Neubau innerhalb der bisher bestehenden Trasse. „Dadurch halten wir neue Beeinträchtigungen und Neuinanspruchnahme von Flächen so gering wie möglich“, so Bertram Bläschke, Projektleiter für die Genehmigung der Netzverstärkungsmaßnahme.

Das Projekt 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten besteht aus insgesamt vier Teilabschnitten. Die Genehmigungsverfahren für die weiteren Teilabschnitte starten in den kommenden Monaten.

Die Netzverstärkung ist als Maßnahme P49 im nationalen Netzentwicklungsplan Strom enthalten und Teil des Bundesbedarfsplans ist (BBPlG Vorhaben Nr. 21) und umfasst den Neubau von rund 120 Kilometern Leitung und fünf Umspannwerken.

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