Presse­information

11. August 2014

Technisches Hilfswerk und Übertragungsnetzbetreiber vereinbaren engere Kooperation für Katastrophenfälle

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Regina König

Pressesprecherin

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Berlin, 11. August 2014 – Das Technische Hilfswerk (THW) und die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW stellen ihre Zusammenarbeit auf eine neue, vertragliche Grundlage. Am heutigen Montag unterzeichneten das THW und die vier Netzbetreiber in Berlin eine entsprechende Vereinbarung. So soll eine noch schnellere und effektivere Hilfe durch das THW in den Fällen möglich sein, in denen die eigenen mobilisierbaren Ressourcen der ÜNB bei einer außerordentlichen Störung im Stromnetz in Folge von Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen nicht mehr ausreichen. Bei den Hilfeleistungen handelt es sich zum Beispiel um Räumungs- oder Bergungsdienste und weitere technische Hilfen.

Kern der Kooperationsvereinbarung ist ein auf Dauer angelegter, kontinuierlicher Erfahrungsaustausch, um im Bedarfsfall die erforderlichen Maßnahmen und Hilfeleistungen optimal aufeinander abzustimmen. So werden auf Ebene der vier ÜNB und der entsprechenden Landesverbände des THW die regional verantwortlichen Personen regelmäßig zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen. Hier sollen Notfallpläne diskutiert, Erfahrungen bei Einsätzen ausgetauscht und mögliche gemeinsame Übungen verabredet werden.

Unterzeichnet wurde die heutige Kooperationsvereinbarung von Albrecht Broemme, Präsident des THW, und stellvertretend für die vier deutschen ÜNB von Dr. Frank Golletz, Technischer Geschäftsführer bei 50Hertz. Gemeinsam verwiesen beide darauf, dass mit der Vereinbarung nun eine verbindliche und bundesweit geltende Grundlage der kontinuierlichen Zusammenarbeit geschaffen worden sei, die die bislang regional unterschiedlich intensive Kooperation auf eine neue Stufe hebe. Zugleich sei diese neue Form der institutionalisierten, deutschlandweiten Zusammenarbeit einer von vielen Bausteinen, um beim bundespolitisch so wichtigen Thema „Schutz kritischer Infrastrukturen“ einen konkreten Schritt weiterzukommen, so Broemme und Golletz übereinstimmend.

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