Presse­information

26. April 2016

SuedLink-Neustart: Transnet BW beginnt mit Erdkabelplanungen

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  • SuedLink-Dialog mit der Öffentlichkeit startet im Herbst 2016
  • TransnetBW begrüßt das Erdkabel-Positionspapier der Bundesnetzagentur

Das heute veröffentlichte Positionspapier der Bundesnetzagentur zur „Erdkabel-Methodik beim Stromnetzausbau“ gibt dem Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW GmbH den Startschuss für die Planung der Erdverkabelung der Windstromleitung „SuedLink“. Diese ist notwendig geworden, nachdem die Bundesregierung im Dezember 2015 den Erdkabelvorrang für verschiedene Leitungsneubauten beschlossen hat. „SuedLink ist eines der zentralen Projekte der Energiewende und entscheidend für die Versorgungssicherheit Süddeutschlands. Auf der Basis des Positionspapiers können wir nun zusammen mit unserem Projektpartner TenneT mit der Planung der Erdkabelstrecken beginnen“, so Dr. Werner Götz, Mitglied der Geschäftsführung bei TransnetBW.

Das Erdkabel-Positionspapier der Bundesnetzagentur konkretisiert die gesetzlichen Vorgaben bei Gleichstromprojekten wie SuedLink. Die hierbei festgelegten rechtlichen und methodischen Anforderungen müssen im nächsten Schritt durch die SuedLink-Projektpartner zusammen mit den zuständigen Behörden weiter ausgearbeitet werden, um danach mögliche Erdkabel-Trassenkorridore herzuleiten. Diese wird TransnetBW für Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Herbst 2016 der Öffentlichkeit vorstellen. „Der Erdkabelvorrang bei Gleichstromverbindungen ist gut für die Energiewende und kann die Akzeptanz des notwendigen Netzausbaus erhöhen“, so Götz. „Der intensive Dialog der Bundesnetzagentur und die öffentliche Konsultation des Positionspapiers waren in unseren Augen der richtige Weg. Wir werden daher diesen transparenten Planungsprozess fortsetzen.“

SuedLink ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW und TenneT und mit insgesamt rund 800 Kilometern Länge das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende. Die Höchstspannungsleitung wird Windstrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland transportieren und dazu Brunsbüttel in Schleswig-Holstein mit Großgartach (Leingarten) in Baden-Württemberg sowie Wilster bei Hamburg mit Grafenrheinfeld in Bayern verbinden. Anders als bei den bestehenden Übertragungsnetzen in Deutschland wird bei SuedLink die Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) eingesetzt, die besonders für die Energieübertragung über weite Entfernungen geeignet ist. SuedLink soll eine Übertragungskapazität von insgesamt vier Gigawatt (pro Verbindung zwei GW) erreichen.

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Annett Urbaczka
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Alexander Schilling
Pressesprecher
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