Presse­information

29. September 2017

Die Transnet BW veröffentlicht vorläufige Netznutzungsentgelte für 2018

  • Zum 1. Januar 2018 steigen die Netznutzungsentgelte voraussichtlich um rund 13,3 Prozent.
  • Wesentliche Faktoren sind die Beteiligung an den Kosten für die Netzanbindung von Offshore-Windenergie sowie Netzausbau- und Systemstabilitätsmaßnahmen.

Die TransnetBW hat heute die vorläufigen Netznutzungsentgelte für ihr Übertragungsnetz ab dem 1. Januar 2018 veröffentlicht. Diese werden im kommenden Jahr um rund 13,3 Prozent für einen durchschnittlichen Kunden der Höchstspannung steigen. Die detaillierten Preisblätter zu den Netznutzungsentgelten sind auf der Homepage der TransnetBW veröffentlicht unter https://www.transnetbw.de/de/strommarkt/netzzugang-und-entgelt/preisblaetter. Das Netznutzungsentgelt der Übertragungsnetzebene hat am Endkundenpreis des Letztverbrauchers einen Anteil von rund vier Prozent.

Als Übertragungsnetzbetreiber ist die TransnetBW in Baden-Württemberg verantwortlich für die Bereitstellung und den bedarfsgerechten Ausbau des Transportnetzes. Damit spielt sie eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende. Ihre zentrale Aufgabe als Übertragungsnetzbetreiber ist die Aufrechterhaltung der Versorgungs- und Systemsicherheit. Der Aufwand hierfür nimmt mit dem Umbau der Erzeugungslandschaft in Deutschland – hin zu erneuerbaren Energien - stetig zu.

Die Erhöhung der Netznutzungsentgelte 2018 ist im Wesentlichen auf die steigenden Kosten aus der Offshore-Netzanbindung sowie für Redispatchmaßnahmen zurückzuführen. Auch die Kosten für Netzreserve und für Investitionen im Netzausbau sind gestiegen.

Netznutzungsentgelte werden von Strom- und Gasnetzbetreibern im liberalisierten Energiemarkt für die Nutzung ihrer Netze erhoben und durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) überprüft.

Die am 29. September 2017 veröffentlichten Netznutzungsentgelte sind vorläufig und können bei Vorliegen neuerer Erkenntnisse noch angepasst werden. Die endgültigen Netznutzungsentgelte werden spätestens am 1. Januar 2018 veröffentlicht.

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