Presse­information

10. Dezember 2012

Die Bundesnetzagentur hat den Szenariorahmen 2013 genehmigt. Auf dieser Basis beginnen nun die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und Transnet BW mit den Berechnungen zur Ermittlung des Netzentwicklungsplans 2013.

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Regina König

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Die Bundesnetzagentur hat den Szenariorahmen 2013 genehmigt. Auf dieser Basis beginnen nun die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW mit den Berechnungen zur Ermittlung des Netzentwicklungsplans 2013.
Aufbauend auf dem breit angelegten Netzentwicklungsplan 2012 liegt der Schwerpunkt dabei auf der Weiterentwicklung der notwendigen Netzausbaumaßnahmen, damit der Entwurf des Netzentwicklungsplans 2013 fristgerecht zum 3. März 2013 vorgelegt und zur Konsultation gestellt werden kann. Im Anschluss an die Übergabe des Netzentwicklungsplans 2013 zum 3. März werden die Übertragungsnetzbetreiber auch die von vielen Organisationen und Bürgerinitiativen angeregten ergänzenden Betrachtungen (sogenannte Sensitivitäten) prüfen. Dabei wird untersucht, welche Auswirkungen unter anderem eine Absenkung von Nettostrombedarf und Jahreshöchstlast sowie die Kappung von Erzeugungsspitzen bei der Windenergie an Land auf den Netzausbau haben können.
Der Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan 2013 umfasst wichtige Eingangsgrößen wie Art, Menge und geografische Verteilung der regenerativen Erzeugung, Entwicklung des Verbrauchs, konventionelle Kraftwerke und die Verpflichtung zur vollständigen Aufnahme und zum Transport des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Der Szenariorahmen wurde von der Bundesnetzagentur zur öffentlichen Konsultation gestellt und in weiterer Folge dann genehmigt. Er bildet Grundlage für die Übertragungsnetzbetreiber zur Berechnung des Netzausbaubedarfs für 2023.

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