Presse­information

29. Juli 2010

Am 7. Mai 2010 wurde zwischen den ÜNB und den Strombörsen der Regionen „Central Western Europe“ (CWE) und „Nordic“ sowie der „European Market Coupling Company“ (EMCC) in Bonn unter Beisein der CWE- und Nordic-Regulatoren folgendes vereinbart: Die Kopplung

Gemeinsame Pressemitteilung der CWE-, EMCC- und Nordic-Parteien
Stuttgart. Am 7. Mai 2010 wurde zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Strombörsen der Regionen „Central Western Europe“ (CWE) und „Nordic“ sowie der „European Market Coupling Company“ (EMCC) in Bonn unter Beisein der CWE- und Nordic-Regulatoren folgendes vereinbart: Die Kopplung beider Regionen über das „Interim Tight Volume Coupling“ (ITVC) sowie die Preiskopplung innerhalb der CWE Region („CWE Market Coupling“) sollen gleichzeitig und möglichst zeitnah zum 7. September 2010, dem ursprünglich geplanten Starttermin für das CWE Market Coupling, gestartet werden.
Das ITVC basiert auf dem bereits an der schwedisch-dänisch-deutschen Grenze existierenden “Tight Volume Coupling“-Modell. Die Implementierung des ITVC ist in zwei Schritten geplant, wobei das NorNed Seekabel erst im zweiten Schritt integriert werden soll. Dabei stellt das ITVC lediglich eine Zwischenlösung dar und wird durch eine dauerhafte Preiskopplung ersetzt werden, die zumindest die gesamte CWE- und Nordic-Region abdeckt. Seitens der CWE-/Nordic-Parteien wurde ein detaillierter Projektablaufplan entwickelt, der u.a. die Aufstellung der Geschäftsprozesse sowie Tests des Verfahrens gemäß der geforderten Qualitätsstandards umfasst. In diesem Rahmen sind darüber hinaus Tests der operativen Rückfallebene vorgesehen, d.h. der seitens CASC-CWE durchgeführten Schattenauktionen, die von Beginn an verfügbar sein sollen.
Gemäß dieser Planung ist als gemeinsamer Starttermin für den ersten Schritt des gemeinsamen Verfahrens aus ITVC und CWE Market Coupling der 9. November 2010 vorgesehen. Als Starttermin für den zweiten Schritt des Verfahrens unter Einbeziehung der Kapazität des NorNed Seekabels ist der 14. Dezember geplant. Voraussetzungen für beide geplanten Starttermine sind der erfolgreiche Abschluss aller notwendigen Tests und die regulatorische Zustimmung zu den Verfahren. Die Bekanntgabe eines endgültigen Starttermins wird Mitte September erwartet.
Die Pressekontakte finden Sie im Dokument.

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