ULTRANET

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ULTRANET Trassenabschnitt B Mannheim-Wallstadt bis Philippsburg - Kartenübersicht

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ULTRANET ist ein Netzausbauprojekt von TransnetBW und Amprion. Es wird in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung realisiert und eine der großen Strombrücken zwischen Nord- und Süddeutschland bilden. Und das, ohne neue Leitungstrassen bauen zu müssen, denn ULTRANET wird auf bestehenden Leitungen integriert.

ULTRANET erstreckt sich über 340 km von Osterath in Nordrhein-Westfalen bis nach Philippsburg in Baden-Württemberg. TransnetBW ist für den rund 40 Kilometer langen Abschnitt zwischen Mannheim-Wallstadt und dem Netzverknüpfungspunkt Philippsburg verantwortlich.

Bis 2025 soll Ultranet nach Emden an die Nordseeküste weitergeführt werden (Korridor A01 Nord), dort, wo viele Offshore-Windparks Strom liefern werden.

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Ultranet

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Auf einen Blick

Ultranet auf einen Blick

Ultranet

Projektkarte

  • Gemeinschaftsprojekt TransnetBW/Amprion
  • Streckenverlauf: von Osterath nach Philippsburg
  • Länge: rund 340 km, davon ca. 40 km
in TransnetBW-Verantwortung
  • Übertragungskapazität: 2000 Megawatt
  • Spannungsebene: ±380 kV Gleichstrom (DC)
  • geplante Inbetriebnahme: 2021
  • Leitungsverlauf auf bestehenden Trassen: Realisierung als Hybridleitung 380kV-AC-380kV-DC-Stromkreise auf einer Trasse: Pilotprojekt
  • Errichtung von zwei Konvertern in Osterath und Philippsburg

Bedarf

Deutschland und die 3 neuen Nord-Süd-Leitungen

Deutschland und die 3 neuen Nord-Süd-Leitungen

Erneuerbare Energien sollen bis 2050 mindestens 80% der Stromversorgung in Deutschland decken. Die Energiewende ist eine große Herausforderung für die Strominfrastruktur und damit auch für die Versorgungssicherheit.

Die Stromerzeugungskapazitäten werden vor allem in norddeutschen Windparks aufgebaut, während die großen Verbrauchszentren im Süden liegen. Das Ungleichgewicht zwischen dem zunehmenden Stromangebot in Norddeutschland und der weiterhin hohen Stromnachfrage im Süden wird sich weiter verschärfen, wenn die Kernkraftwerke bis 2022 vom Netz gehen.

Um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und der Industrie im Süden zu erhalten und die elektrische Energie aus dem Norden abzutransportieren, ist der Ausbau der Strominfrastruktur dringend erforderlich. Das heute existierende Wechselstrom-Höchstspannungsnetz ist absehbar nicht ausreichend für die Anforderungen der Energiewende. Neue Leitungen in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung sollen deshalb den Strom verlässlich dahin transportieren, wo er gebraucht wird.

Zu diesen neuen Stromverbindungen gehört auch ULTRANET, das als Vorhaben Nr. 2 (Korridor A Süd) im Bundesbedarfsplangesetz verankert ist.

Weitere Infos: www.netzentwicklungsplan.de

Legende

Vorteile von Ultranet

ULTRANET leistet einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Energiewende.

Hier die Vorteile auf einen Blick:

  • Nutzung bestehender Höchstspannungstrassen - der Bau neuer Trassen kann weitgehend vermieden werden
  • Gemeinsame Führung von Gleichstrom und Wechselstrom auf denselben Masten – eine Weltneuheit
  • Hohe Übertragungskapazitäten über weite Strecken von Punkt zu Punkt
  • Systemsicherheit: besseres Steuern und Regeln von Gleichstrom ermöglicht schnelle Reaktion auf Schwankungen der Energiemengen, die vor allem durch Windkraft und Fotovoltaik entstehen
  • Übertragung von großen Strommengen in beide Richtungen
  • Reduktion des Energieverlustes über weite Strecken

Projektphasen

Bis 2021 soll ULTRANET gebaut sein, damit ausreichend Strom zur Versorgung des Südens bereitgestellt werden kann.

Das ist ein enger Zeitrahmen, dessen Einhaltung auch davon abhängt, wie schnell die formellen Verfahren durchgeführt werden können.

Dieser Zeitraum ist in mehrere, aufeinander folgende Projektphasen unterteilt:

ULTRANET Projektphasen
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