Zurück

Das NOVA-Prinzip.
Verantwortung
im Netzbau

Der Netzentwicklungsplan

Unsere Grundlage für eine sichere Energie­versorgung

Die Energiewende stellt uns vor Herausforderungen: Um große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien zuverlässig zum Verbraucher bringen zu können, passen wir unser Übertragungsnetz bedarfsgerecht an. Die erforderlichen Maßnahmen erarbeiten wir alle zwei Jahre gemeinsam mit den drei anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern im Netzentwicklungsplan (NEP).

Ziel des NEP ist ein Netz ohne Engpässe bei der Stromübertragung, verbunden mit einem möglichst platzsparenden Vorgehen beim Netzausbau. Deshalb folgen alle Maßnahmen dem NOVA-Prinzip. Es steht für: Netzoptimierung vor einer Netzverstärkung und diese vor einem weiteren Netzausbau. Ein Ausbau darf erst eingeplant werden, wenn alle anderen Möglichkeiten im bestehenden Netz ausgeschöpft sind.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Netzentwicklungsplan.

Interview: Drei Fragen zur Netzentwicklung

  • Was macht die bedarfsgerechte Anpassung des Übertragungsnetzes erforderlich?
  • Wie entsteht der Netzentwicklungsplan?
  • Warum kommt NOVA ins Spiel?

Dr. Michael Schäfer · strategische Netzplanung "Ziel der Netzplanung ist ein schonender Umgang mit den Ressourcen."

Dr. Michael Schäfer
Baden-Württemberg Bayern Rheinland-Pfalz Saarland Hessen Thüringen Sachsen Brandenburg Berlin Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Schlewsig-Holstein Nordrhein-Westfalen Niedersachsen Hamburg Bremen

N O V A

N O

Netzoptimierung

Alle Wetter!
Meteorologie und Netzbetrieb

Wissenschaftliche Studien und technische Innovationen unterstützen uns dabei, den Netzbetrieb zu optimieren. So nutzen wir zum Beispiel meteorologisches Know-how für den witterungsabhängigen Freileitungsbetrieb.

Die Stromtragfähigkeit von Freileitungen ist für die konkrete Wetterbedingung „Hochsommerwetter“ genormt, mit einer angenommenen Umgebungstemperatur von 35° Celsius und einer Windgeschwindigkeit von 0,6 Meter pro Sekunde. Kühlere Temperaturen oder starker Wind erhöhen die Stromtragfähigkeit über diesen Normwert hinaus. Deshalb richten wir künftig eigene Wetterstationen ein, um das Netz bei entsprechender Witterung besser auslasten zu können.

Interview: Wie die Witterung den Netzbetrieb optimiert

Wolfgang Tausend · Fachbereich Netzbau Technik "Mit exakten Wetterdaten können wir das Netz flexibel betreiben."
 

Wolfgang Tausend
Hauptschaltleitung

Wetterstation am Mast

Am Mast installierte Wetterstationen liefern meteorologische Daten an die Hauptschaltleitung.

Wetterstation am Mast

Am Mast installierte Wetterstationen liefern meteorologische Daten an die Hauptschaltleitung.

25803600 A

Ohne die Berücksichtigung möglicher Witterungseinflüsse auf die Stromtragfähigkeit kann die Beispielleitung Strom mit einer maximalen Stärke von 2580 Ampere (A) transportieren. Das entspricht einer Leistung von 1877 Megawatt (MW).

Günstiges Wetter, etwa kühle Temperaturen oder starker Wind, erhöhen die maximale Stromtragfähigkeit der Beispielleitung bis zum 1,4fachen (3600 A/2600 MW). Diesen Effekt kann das Team der Hauptschaltleitung mithilfe aktueller Wetterdaten nutzen – um das Netz flexibel zu steuern und besser auszulasten.

Ohne Wetterdaten
Mit Wetterdaten
NO
V
A
End

Das NOVA-Prinzip

Unsere Verantwortung für Mensch, Natur und Umwelt

Mit seinem Übertragungsnetz sichert TransnetBW die Lebensqualität und die Wirtschaftskraft in Baden-Württemberg, im Südwesten Deutschlands und über die Grenzen unseres Landes hinaus. Die bedarfsgerechte Anpassung unserer Netze ist Fundament für die Umsetzung der Energiewende. Mit dem NOVA-Prinzip minimieren wir die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Und bei der Energieversorgung der Zukunft werden wir unserer unternehmerischen Verantwortung für Mensch und Umwelt gerecht.

Dr. Werner Götz · Vorsitzender der Geschäftsführung "NOVA heißt für uns: Wir machen unser Netz fit für die Energiewende – und werden dabei Mensch und Natur so gut wie möglich schützen."

Dr. Werner Götz
Nach Oben