Presse­information

24. September 2019

Projektstandort eröffnet - SuedLink schafft bis zu 250 Arbeitsplätze in Würzburg

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David Moser

Unternehmenskommunikation
Pressesprecher

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Die Alte Dampfwaschanstalt im Würzburger Stadtteil Zellerau ist der neue Projektstandort für die Gleichstromleitung SuedLink. Das Industriedenkmal erhält seit Anfang 2019 eine Generalsanierung, die 2021 abgeschlossen sein wird und künftig beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit im Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die spätere Begleitung der Bauphase von SuedLink bietet.

TransnetBW und TenneT werden dort zusammen mit dem Zentralen Dienstleister, dem Unternehmen Jacobs Engineering Group, zunächst 130 Arbeitsplätze schaffen, deren Anzahl im weiteren Projektverlauf auf bis zu 250 anwachsen wird.

Um das weitere Genehmigungsverfahren und den anschließenden Bau effizient voranzubringen, haben die Bauherren TenneT und TransnetBW jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich mit Jacobs, einem internationalen Unternehmen für Ingenieurs- und Industriedienstleistungen, einen Zentralen Dienstleister (ZDL) beauftragt. Dieser soll die verschiedenen Aspekte wie Planung, Genehmigung, Einholung von Dienstbarkeiten und Bau aus einer Hand für den jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber koordinieren und steuern.

SuedLink ist damit das erste Großprojekt in Deutschland, dass diese Form der zentralen Steuerung mit Hilfe eines Partners nutzt.

So machen unter anderem Ingenieure, Archäologen, Landschaftsplaner, Biologen, Geologen und Projektmanager, aber auch Verwaltungsfachkräfte, Juristen sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Würzburg zur Heimat eines der größten Energiewendeprojekte Deutschlands.

Die Universitätsstadt in Unterfranken eignet sich als neuer Projektstandort zum einen durch die räumliche Nähe zum geplanten Trassenverlauf – der Netzverknüpfungspunkt Bergrheinfeld/West ist beispielsweise nur 27 km Luftlinie entfernt –zum anderen durch seine zentrale Lage zwischen den beiden Unternehmenssitzen Stuttgart und Bayreuth. Neben der Anbindung an den Fernverkehr der deutschen Bahn verfügt die Universitätsstadt über ein weitläufiges Netz des öffentlichen Personennahverkehrs.

Mittelfristig werden weitere Projektbüros entlang der geplanten SuedLink-Trasse entstehen. Denn durch die regionale Präsenz lassen sich einvernehmliche Lösungen mit den betroffenen Menschen vor Ort leichter entwickeln und das regionale Wissen bei den Planungen besser berücksichtigen.

SuedLink ist mit einer Länge von rund 700 Kilometern und einer Investitionssumme von rund zehn Milliarden Euro das weltweit größte Erdkabel-Projekt. Nach seiner Fertigstellung verbindet die Gleichstromleitung die windreichen Regionen Norddeutschlands mit den Verbrauchszentren im Süden der Republik. Aktuell befindet sich SuedLink in der Genehmigungsphase.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

TransnetBW GmbH
Christopher Göpfert
Telefon +49 711 21858-3513
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und

TenneT TSO GmbH
Ulrike Hörchens
Telefon +49 921 50740 4045
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