weitere dienstleistungen

Photovoltaik-
Referenz­zeit­reihen

referenzmessverfahren

Service für ­Verteil­netz­betreiber 

Der Großteil aller Photovoltaik-Anlagen ist nicht leistungsgemessen. Für diese Anlagen wurde in der Vergangenheit die Einspeisung von den Verteil­netz­betreibern durch Standard-Einspeiseprofile bestimmt und zu Abrechnungszwecken als Überführungs­zeitreihe an den Übertragungs­netz­betreiber übergeben. Die Standard-Einspeiseprofile spiegeln nicht die tatsächliche (wetterabhängige) Photovoltaik-Einspeisung wider. Dies führt zu Differenzen zwischen der Vermarktung und der Abrechnung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen. 

Um diesen Konflikt zu lösen sieht die Bundesnetzagentur, für die Meldung der abrechnungs­relevanten Photovoltaik-Mengen, ein Referenz­messverfahren vor. Die TransnetBW hat ein geeignetes Referenz­messverfahren entwickelt, welches es dem Verteil­netz­betreiber ermöglicht, die Vorgaben der Bundes­netz­agentur zu erfüllen.

Die Dienstleistung im Detail

Der Verteil­netz­betreiber erhält, für alle nicht leistungsgemessen Photovoltaik-Anlagen in seinem Netzgebiet, einen viertel­stunden­scharfen Summen­lastgang der Photovoltaik-Einspeisung. Die Übermittlung der Referenz­zeitreihe erfolgt via E-Mail im ESS-Fahrplanformat (wahlweise als CSV- und/oder MSCONS-Datei). Darüber hinaus kann der Verteil­netz­betreiber zwischen einer täglichen Übermittlung (150 Euro/Monat) oder einer monatlichen Übermittlung (100 Euro/Monat) wählen. Die Dienstleistung kann für alle Verteil­netz­betreiber in der TransnetBW-Regelzone erbracht werden. Bei Interesse oder Fragen stehen Ihnen die unten genannten Ansprech­partner gerne zur Verfügung.