Presse­information

9. Mai 2019

380-kV-Netzverstärkung Daxlanden—Eichstetten: Planfeststellungsverfahren für den Teilabschnitt zwischen Sasbach und Offenburg-Weier startet

  • Planfeststellung für den Teilabschnitt zwischen Sasbach und Offenburg-Weier ist eröffnet
  • Unterlagen können bei den betroffenen Kommunen eingesehen werden
  • Formelle Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt
  • Alle vom Projekt betroffenen Grundstückseigentümer wurden informiert

Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW ersetzt zwischen Daxlanden und Eichstetten am Kaiserstuhl eine 220-Kilovolt-Leitung durch eine 380-Kilovolt-Leitung. Ziel ist es, die Übertragungskapazität des Höchstspannungsnetzes im Südwesten Baden-Württembergs zu erhöhen. Nach intensiver Vorbereitung des Projekts durch die TransnetBW wurde nun das Planfeststellungsverfahren eröffnet.

TransnetBW hatte die Unterlagen zur Planfeststellung Ende vergangenen Jahres nach mehrjähriger Planung und frühzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung beim Regierungspräsidium Freiburg zur Prüfung eingereicht. Die Unterlagen wurden durch die Behörde geprüft und durch die TransnetBW überarbeitet. Nun hat die Genehmigungsbehörde die Vollständigkeit der Unterlagen bestätigt und das Planfeststellungsverfahren eröffnet. Die TransnetBW hat alle vom Projekt betroffenen Grundstückeigentümer bereits angeschrieben.

Im nächsten Schritt beginnt das Anhörungsverfahren mit einer einmonatigen Offenlage der Antragsunterlagen bei den betroffenen Kommunen sowie die Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange. Die dabei vorgebrachten Stellungnahmen werden seitens Planfeststellungsbehörde und TransnetBW bearbeitet und im Rahmen eines Erörterungstermins diskutiert. Die Offenlage der Antragsunterlagen wird durch die Kommunen in den Amtsblättern angekündigt. Das Regierungspräsidium Freiburg stellt die Unterlagen zudem elektronisch zu Verfügung.

Das Projekt der 380-kV-Netzverstärkung zwischen Daxlanden (Karlsruhe) und Eichstetten am Kaiserstuhl (bei Freiburg) besteht aus insgesamt vier Teilabschnitten. Die TransnetBW hat bereits Ende 2015 die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt begonnen und seitdem zahlreiche Gespräche mit Vertretern der betroffenen Kommunen und den Anwohnern geführt.

Die Netzverstärkung ist als Maßnahme P49 im nationalen Netzentwicklungsplan Strom enthalten und Teil des Bundesbedarfsplans ist (BBPlG Vorhaben Nr. 21) und umfasst den Neubau von rund 120 Kilometern Leitung und fünf Umspannwerken.

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