Netzbooster KUpferzell

Technologie und Umwelt

Als Batteriespeicher kommt beim Netzbooster bekannte und hinreichend bewährte Technologie zum Einsatz. Sichergestellt wird der Schutz von Mensch, Tier und Umwelt durch ein durchdachtes Schutzkonzept. Dabei geht TransnetBW deutlich über das sonst übliche und vorgeschriebene Maß hinaus.

Technik

Energie speichern und abgeben

Der Netzbooster in Kupferzell beinhaltet eine Technik zur Speicherung und Abgabe von Energie. TransnetBW speist 250MW über das Umspannwerk Kupferzell in den Netzknoten ein. Diese Energie muss für die Dauer von einer Stunde verfügbar sein. Grundsätzlich ist der sichere Betrieb ein zentrales Kriterium bei der Planung des Netzboosters.

MEHRSTUFIGES SCHUTZKONZEPT 

Sicherheit geht vor

TransnetBW gewährleistet die Sicherheit des Netzboosters für Mensch, Tier und Umwelt in Kupferzell. Zusammen mit renommierten, externen Fachexperten erarbeitet TransnetBW ein mehrstufiges Schutzkonzept. Es sieht vor, dass die Batterien zu ihrem Schutz vor äußeren Einflüssen von der Umgebung abgeschirmt sind und ebenso die äußere Umgebung von den Batterien isoliert ist.

Im Rahmen des Schutzkonzeptes werden besondere Batteriezellen ausgewählt und im Einsatz überwacht. Zusätzlich trennen umliegende Module einzelne Batterien voneinander ab und überwachen sie, damit etwaige Probleme einzelner Zellen früh erkannt und isoliert werden. Darüber hinaus besitzen umliegende Container Löschvorrichtungen. Auch die Anlage selbst besitzt eine Löschanlage, Löschwasser und weitere Vorkehrungen. Außerdem werden am Standort Sicherheitspersonal und Feuerwehr entsprechend geschult und vorbereitet.

Innovation im Übertragungsnetz

Pilotanlage

Bei der geplanten Anlage in Kupferzell kommt eine hinreichend bewährte Technologie (Batteriespeicher) in einer neuen Anwendung (Übertragungsnetz) zum Einsatz. Dieser innovative Einsatz im Übertragungsnetz macht sie zu einer Pilotanlage.

Umgang mit Immissionen

Negative Auswirkungen minimieren

  1. Geräusche

    Sobald alle Konzepte und Spezifikationen erarbeitet und final verabschiedet sind, wird TransnetBW alle notwendigen Berechnungen   zu möglichen Immissionen vornehmen. Ferner werden alle Vorgaben bezüglich Lärmschutz gemäß der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) eingehalten.

  2. Elektrische und magnetische Felder

    Jede elektrische Ladung ist von einem elektrischen Feld umgeben. Dieses elektrische Feld existiert bereits, wenn Elektrogeräte – unter anderem Haartrockner, Bügeleisen, Computer und Fernseher – mit einem Kabel an das Stromnetz angeschlossen sind. Je höher die Spannung, desto größer ist das elektrische Feld. Wird das Gerät eingeschaltet, das heißt, der Strom fließt, entsteht zusätzlich ein magnetisches Feld. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei neu errichteten Anlagen die Möglichkeiten zur Minimierung der elektrischen und magnetischen Felder nach dem Stand der Technik auszuschöpfen sind.

    Für die durch elektrische Anlagen erzeugten elektrischen und magnetischen Felder legt die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) Grenzwerte fest. Die Anforderungen der 26. BImSchV erfüllt TransnetBW vollumfänglich.

Mensch und Natur

Verantwortungsvoll handeln

TransnetBW ist bestrebt, die Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Natur so gering wie möglich zu halten. Dabei hält das Unternehmen alle vorgegebenen Emmissionsgrenzen sicher ein und kann diese sogar unterschreiten.

Deshalb werden unter anderem durch die technische Konstruktion und die Anordnung von Bauteilen Geräusche minimiert und abgeschirmt. Im Rahmen der formellen Verfahren ermitteln Umweltgutachter die Auswirkungen auf Menschen, Natur und Umwelt. Diese Erkenntnisse fließen in die Planungen ein und dienen der Vermeidung oder Minimierung von Auswirkungen, zum Beispiel durch die Reduktion von Baulärm oder die Einpassung von Gebäuden in das Landschaftsbild. Ermittelt, beschrieben und bewertet werden die Auswirkungen des Vorhabens auf folgende Schutzgüter sowie die Wechselwirkung zwischen diesen Schutzgütern:

  • Menschen, einschließlich der menschlichen Gesundheit
  • Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt
  • Boden
  • Wasser
  • Luft
  • Klima
  • Landschaft
  • Kulturgüter und sonstige Sachgüter

Im Rahmen der Genehmigungsverfahren prüft TransnetBW die Auswirkungen auf die einzelnen Schutzgüter und schlägt Maßnahmen zur Minderung von Auswirkungen vor.

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