Netzbooster Pilotanlage

Projektüberblick

Der von TransnetBW geplante Netzbooster im Raum Kupferzell ist von der Bundesnetzagentur (BNetzA) im Dezember 2019 bestätigt worden. TransnetBW hat den Bau des Netzboosters im Netzentwicklungsplan (NEP) 2030, Version 2019 erstmals vorgeschlagen. Durch den Einsatz dieser neuen Technologie soll die Übertragungsfähigkeit bestehender Leitungen erhöht werden, ohne die Netzsicherheit zu gefährden. Ziel ist es, den Redispatch-Bedarf zu verringern und den aufgrund erhöhter Ausbauziele für erneuerbare Energien zusätzlich erforderlichen Netzausbau zu reduzieren.

Im Bereich des Netzknotens Kupferzell ist das Übertragungsnetz schon heute hoch ausgelastet. Diese Belastung wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Ein Netzbooster kann hier eine hohe Wirksamkeit entfalten. Er soll in Zeiten starker Netzauslastung bei Fehlern das System solange entlasten, bis der Engpass durch Eingriffe der Systemführung gezielt behoben werden kann; beispielsweise durch Schaltmaßnahmen oder den Einsatz von Kraftwerken. Der geplante Netzbooster soll eine Leistung von 250 Megawatt haben.


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