Umspannwerk Engstlatt

Projektporträt

Mit der Erneuerung und Erweiterung im laufenden Betrieb macht TransnetBW das Umspannwerk in Engstlatt und die Region fit für die Zukunft.

massnahmen 

Für eine sichere Energieversorgung

Das Umspannwerk Engstlatt besteht bereits seit den frühen 1970er Jahren. Aufgrund ihres Alters muss die gesamte bestehende 380-kV-Schaltanlage nach aktuellem TransnetBW-Standard erneuert und erweitert werden. Die Maßnahmen sichern die langfristige Leistungsfähigkeit des Standorts und bilden die Grundlage für eine stabile und zukunftssichere Versorgung in der Region.

Vorbereitende Maßnahmen

Die vorbereitenden Maßnahmen gewährleisten den stabilen Netzbetrieb während der Bauzeit. Für eine effiziente und sichere Planung des Erweiterungsprojekts wurden zudem Baugrunduntersuchungen mittels Kernbohrungen durchgeführt.  Die Bohrungen beschränkten sich auf Grundstücke im Konzernbesitz und fanden sowohl innerhalb als auch außerhalb des bestehenden Umspannwerks statt. Weitere vorbereitende Maßnahmen auf dem Gelände erfolgen zeitnah. 

Erneuerung und Erweiterung des Umspannwerks im laufenden Betrieb

Die Erneuerung der 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk Engstlatt umfasst:

  • die Errichtung eines zusätzlichen dritten Transformators  
  • den Bau eines neuen Kupplungsfelds
  • die Erweiterung um fünf Reservefelder
  • den Ersatzneubau der gesamten Bestandsanlage
  • die Versetzung beziehungsweise Verstärkung der Masten im Bereich der Leitungseinführung

Der Abschluss des Projekts ist nach aktuellem Planungsstand für Ende 2036 vorgesehen.

Leitungseinführungen

Die Leitungseinführung erfolgt in zwei Schritten mit einem Genehmigungsverfahren. Ein mehrjähriges Freileitungsprovisorium gewährleistet einen sicheren Betrieb der Schaltanlage während der Bauzeit. 

bestand und planung

Vorher und nachher

Das Gelände vor dem Umbau

Derzeit verfügt der Standort Engstlatt über eine 110-kV sowie eine 380-kV-Schaltanlage. Die 380-kV-Schaltanlage befindet sich im Eigentum von TransnetBW. Die 110-kV-Anlage gehört der NetzeBW.

Das Gelände nach dem Umbau

Zukünftig verfügt der Standort über eine 110-kV sowie eine erweiterte und vollständig erneuerte 380-kV-Schaltanlage. Die Leistungsfähigkeit der Anlage wird unter anderem durch einen zusätzlichen dritten Trafo erhöht. Die 110-kV-Schaltanlage ist weiterhin Eigentum der Netze BW. 

Genehmigungsverfahren

Schritt für Schritt

Bevor der Ausbau und die Erweiterung des Umspannwerkes beginnen, durchläuft das Projekt ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).  

Dieses Verfahren nach dem BImSchG umfasst alle wesentlichen Änderungen innerhalb einer bestehenden Anlage. Im Verfahren werden sämtliche Auswirkungen einer Anlage auf sogenannte Schutzgüter wie Mensch, Tier, Pflanzen, Boden, Wasser, Atmosphäre und Kultur berücksichtigt.  

Eine Beteiligung der Öffentlichkeit ist bei diesem Genehmigungsverfahren nicht vorgesehen. TransnetBW legt großen Wert auf Transparenz. Deswegen informiert das Projektteam auf dieser Webseite über mögliche Auswirkungen und Meilensteine.  

0Datei(en) hochgeladen