31. Juli 2020

TransnetBW schützt Strommasten in der Region um Philippsburg vor Korrosion

  • Die Korrosionsschutzarbeiten betreffen insgesamt 37 Freileitungsmasten der bestehenden Leitungsanlage zwischen Daxlanden und Mannheim/Rheinau.
  • Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei bis vier Wochen.

Stuttgart. Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW sichert mit seiner Infrastruktur die Versorgung von rund elf Millionen Menschen in Baden-Württemberg. Damit diese auch in Zukunft gewährleistet wird, überprüft und optimiert das Unternehmen den Zustand seiner Hoch- und Höchstspannungsleitungen regelmäßig. Daher beginnt TransnetBW jetzt mit Arbeiten zum Korrosionsschutz von 37 Freileitungsmasten. Ein betroffener Abschnitt der 220-Kilovolt-Leitung von Daxlanden nach Mannheim/Rheinau liegt im Gebiet der Stadt Philippsburg. Auf deren Gemarkung sind 15 Masten betroffen. Weitere Masten werden im Bereich der Kommunen Dettenheim, Waghäusel, Oberhausen-Rheinhausen, Altlußheim und Mannheim neu gestrichen. Die Arbeiten beginnen am 4. August und sollen voraussichtlich drei bis vier Wochen dauern.

Was machen wir dort genau? - Nach der Entfernung von losem Rost, Altbeschichtungen und sonstigen Verunreinigungen werden die Mastteile mit einer Grund- und Deckbeschichtung zum Schutz vor weiterer Korrosion gestrichen. Zur Vermeidung von Bodenverunreinigungen durch Korrosionsprodukte, Altbeschichtungen und frische Beschichtungsstoffe werden die Maste großflächig mit Planen abgedeckt. Die beauftragte Fachfirma wird angewiesen Altanstriche und Restmengen unter Beachtung des Abfallgesetzes und seiner Durchführungsverordnung zu entsorgen. Bleihaltige Beschichtungen werden nicht verwendet.

Um alle organisatorischen Fragen zu klären, setzen sich die von TransnetBW beauftragten Unternehmen im Vorfeld der Baumaßnahme mit den Grundstückseigentümern bzw. Pächtern in Verbindung. Dabei werden Themen wie Zugänge zu den Maststandorten, aber auch der Umgang mit potenziellen Flurschäden geklärt. Ziel des Unternehmens ist es, Beeinträchtigungen durch die Maßnahme so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten an den einzelnen Masten beschränken sich auf einen Zeitraum von einigen Tagen. Eine Beeinträchtigung in der lokalen Stromversorgung entsteht dadurch nicht.

Annett Urbaczka
Annett UrbaczkaLeiterin Unternehmenskommunikationpressestelle@transnetbw.de+49 711 21858-3567