Presse­information

18. Dezember 2015

Beschleunigung durch Akzeptanz: Transnet BW unterstützt Erdkabelgesetz

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  • TransnetBW begrüßt Erdkabelvorrang für Gleichstromleitungen
  • Politik schafft Sicherheit für die Planung wichtiger Energiewende-Projekte

TransnetBW unterstützt die heutige Entscheidung des Bundesrates zur Erdverkabelung von Gleichstrom-Leitungsprojekten. „Das neue Gesetz ist gut für die Energiewende und wird die Akzeptanz des notwendigen Netzausbaus erhöhen“, so Dr. Werner Götz, Mitglied der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW GmbH.

Das Gesetz schafft Sicherheit für die Planung wichtiger Energiewende-Projekte wie SuedLink, an dem TransnetBW beteiligt ist. „Wir sind davon überzeugt, dass der erstmalig verankerte Erdkabelvorrang für Gleichstromleitungen den Netzausbau beschleunigen wird“, sagte Götz weiter. Allerdings müsse die bisher als Freileitung konzipierte SuedLink-Verbindung komplett neu geplant werden. „Wir fangen jetzt wieder von vorne an, aber wir brauchen SuedLink. Wir werden daher alles tun, um das Projekt gemeinsam mit TenneT zu realisieren“, beschrieb Götz die neue Situation. Gleichzeitig müsse das Tempo bei Planung und Genehmigung deutlich erhöht werden.

In der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung von Windstrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland entsprechen Erdkabel dem aktuellen Stand der Technik, sie sind international erprobt und bewährt. Erdkabel beeinträchtigen die Bevölkerung vor Ort weniger, beanspruchen Flächen und Material weniger und bieten damit potentiell eine höhere Akzeptanz.

Wechselstromleitungen bleiben aus technischen Gründen weiterhin größtenteils Freileitungen, die Anzahl von Pilotvorhaben wird jedoch nochmals erhöht. In Baden-Württemberg ist aktuell kein Pilotprojekt im 380-kV-Bereich vorgesehen.

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