Presse­information

14. Mai 2013

Termine und Veranstaltungsorte der Trassierungswerkstätten stehen fest

  • Trassierungswerkstätten beginnen im Juni
  • Veranstaltungen werden auf Internetseite dokumentiert
  • Fragen- und Antwortenkatalog aus den Informationsveranstaltungen ab Ende dieser Woche online

Stuttgart. In den vergangenen Wochen hatte TransnetBW mit vier Informationsveranstaltungen den Grundstein für den Dialogprozess beim Neubau einer 380-kV-Leitung zwischen Bünzwangen und Goldshöfe gelegt. Nun beginnt mit den Trassierungswerkstätten das Kernelement der öffentlichen Beteiligung: Ab Juni lädt der Übertragungsnetzbetreiber die Bürger der möglicherweise betroffenen Gemeinden ein, sich an insgesamt zwölf Terminen an der Trassenkorridorfindung zu beteiligen.

„Unser Ziel ist es, dass sich jeder Bürger genau dort einbringen kann, wo es ihm wichtig ist – und dass alle Meinungen gehört werden“, erklärt Projektsprecherin Martina Birner. Neben den Bürgern ist das so genannte Trassenforum Teil einer jeden Werkstatt. In dem Forum sind bis zu 25 Vertreter der Gemeinden sowie regionaler Institutionen – darunter Bürgerinitiativen, Verbände oder Vereine – versammelt. Externe Experten können je nach Bedarf zu den Trassierungswerkstätten eingeladen werden. Die Diskussion in den Trassenforen verläuft offen und transparent und wird immer wieder mit den teilnehmenden Bürgern gespiegelt. Am Ende des Dialogprozesses werden die Empfehlungen der Teilnehmenden von TransnetBW gebündelt und zusammengeführt. Ziel ist es, nach möglichst verträglichen Varianten für Trassenkorridore zwischen Bünzwangen und Goldshöfe zu suchen. Bis zu drei solcher Varianten sollen in das Raumordnungsverfahren eingebracht werden. Sollte die Arbeit in den Trassierungswerkstätten keine klare Empfehlung für Varianten ergeben, müsste letztendlich TransnetBW entscheiden, wie die Ergebnisse des Dialogs in das Raumordnungsverfahren einfließen. „Wir setzen jedoch auf die konstruktive Mitarbeit der Bürger“, ergänzt Martina Birner.

Mit den Trassierungswerkstätten geht der informelle Dialogprozess, den TransnetBW noch vor den öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren anbietet, in die zweite Runde. „Wir erwarten nicht,dass wir eine Variante finden, mit der am Ende alle glücklich sind. Uns ist klar, dass für viele Bürgerinnen und Bürger noch Diskussionsbedarf zum „Ob“ der Leitung besteht. Dies ist aber eine bereits gesetzlich festgelegte Entscheidung. Daher stellen wir bei diesem Dialogangebot das „Wie“ der Leitung in den Mittelpunkt“, so Birner weiter. Der Dialog ersetzt nicht das formelle Genehmigungsverfahren. Vielmehr ist er diesem vorgelagert, um die interessierte Öffentlichkeit an der Suche nach den Trassenkorridoren zu beteiligen. Der Übertragungsnetzbetreiber hofft, dass durch diesen frühzeitigen Austausch der sachliche Dialog zum Netzausbau gestärkt und die formellen Verfahren optimal vorbereitet werden können.

Darüber hinaus hat das Stuttgarter Unternehmen zwischenzeitlich die Dokumentation der Informationsveranstaltungen am heutigen Tag im Internet unter http://www.transnetbw.de veröffentlicht. Die Dokumentation enthält nochmals sämtliche Fragen, die im Rahmen der Informationsveranstaltungen gestellt wurden. Das Dokument dient der transparenten Abbildung aller Veranstaltungen. Sämtliche, bei den Informationsveranstaltungen gestellten Fragen werden derzeit von TransnetBW bearbeitet und nach und nach ebenfalls zur Verfügung gestellt: Die ersten Antworten werden Ende dieser Woche im Internet veröffentlicht.

Termine und Veranstaltungsorte der Trassierungswerkstätten
Die Region wurde in vier Abschnitte unterteilt. In jedem Abschnitt werden drei Trassierungswerkstätten angeboten. Die Werkstätten finden an den folgenden Terminen und Veranstaltungsorten statt, jeweils von 18:00 bis 21:00 Uhr:

Abschnitt 1
(Ebersbach, Albershausen, Uhingen, Göppingen, Wangen, Rechberghausen, Birenbach, Börtlingen, Adelberg, Schorndorf, Wäschenbeuren)
/ 04. Juni 2013: Wäschenbeuren (Bürenhalle, Im Beergarten 2, 73116 Wäschenbeuren)
/ 02. Juli 2013: Wangen (Gemeindehalle, Schorndorfer Straße 42, 73117 Wangen)
/ 17. Juli 2013: Göppingen (Turn- und Festhalle Bartenbach, Lerchenberger Straße 20, 73035 Göppingen-Bartenbach)

Abschnitt 2
(Plüderhausen, Urbach, Lorch, Welzheim, Alfdorf)
/ 03. Juni 2013: Plüderhausen (Staufenhalle, Am Marktplatz 10, 73655 Plüderhausen)
/ 03. Juli 2013: Urbach (Auerbachhalle, Seebrunnenweg 15, 73660 Urbach)
/ 15. Juli 2013: Alfdorf (Bürgerzentrum im Lindengarten, Schulstraße 17, 73553 Alfdorf- Pfahlbronn)

Abschnitt 3
(Spraitbach, Schwäbisch Gmünd, Waldstetten, Durlangen, Mutlangen, Täferrot, Ruppertshofen, Leinzell, Iggingen, Böbingen an der Rems, Heubach, Göggingen, Eschach)
/ 06. Juni 2013: Spraitbach (Kulturhalle, Schulstraße 7, 73565 Spraitbach)
/ 04. Juli 2013: Täferrot (Werner-Bruckmeier-Halle, Schulweg, 73527 Täferrot)
/ 18. Juli 2013: Heubach (Stadthalle, Hauptstraße 5, 73540 Heubach)

Abschnitt 4
(Schechingen, Heuchlingen, Mögglingen, Obergröningen, Essingen, Aalen, Abtsgmünd, Hüttlingen, Neuler)
/ 13. Juni 2013: Aalen-Wasseralfingen (Sängerhalle, Karlsplatz 2 73433 Aalen-Wasseralfingen)
/ 01. Juli 2013: Schechingen (Gemeindehalle, Hirtenweg 5, 73579 Schechingen)
/ 19. Juli 2013: Abtsgmünd (Kochertal-Metropole, Hohenstadter Straße 2, 73453 Abtsgmünd)

Bürgerinnen und Bürger können, unabhängig von ihrem Wohnort, an allen Trassierungswerkstätten teilnehmen. Zur besseren organisatorischen Planung freuen wir uns über freiwillige Anmeldung zu den Veranstaltungen unter http://www.transnetbw.de.

Kontakt für Bürgerinnen und Bürger:
Hotline: 0800/380470-1, E-Mail: [javascript protected email address]

Das Projekt Bünzwangen-Goldshöfe
Der vordringliche Bedarf einer neuen 380-kV-Leitung zwischen Bünzwangen und Goldshöfe ist gesetzlich im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) festgestellt. Die neue Leitung zwischen Bünzwangen und Goldshöfe ist notwendig, um im bestehenden Höchstspannungsnetz die Versorgung im mittleren Neckarraum zu sichern. Die Verbindung zwischen Bünzwangen und Goldshöfe wirkt einer Netzüberlastung entgegen und sichert damit auch zukünftig die Versorgungssicherheit in der Region. Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.transnetbw.de/uebertragungsnetz/dialog-netzbau/buenzwangen-goldshoefe

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