Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Zur Förderung dieser besonders effizienten Anlagen hat der Gesetzgeber die KWK-Umlage erlassen: Das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG)“ sorgt dafür, dass die erhöhten Kosten der Betreiber von Anlagen mit KWK durch Umlagen ausgeglichen werden.

Weitere Informationen zu den Umlagen sowie den Jahresprognosen, Aufschlägen und Jahresabrechnungen finden Sie auf der gemeinsamen Internetplattform der deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

Zweck des Gesetzes ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Nettostromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung in der Bundesrepublik Deutschland auf 110 Terawattstunden bis zum Jahr 2020 sowie auf 120 Terawattstunden bis zum Jahr 2025 im Interesse der Energieeinsparung sowie des Umwelt- und Klimaschutzes zu leisten.

Dieses Gesetz regelt die Abnahme und die Vergütung von Kraft-Wärme-Kopplungsstrom (KWK Strom) aus Kraftwerken mit KWK-Anlagen auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen sowie Zuschläge für den Neubau und den Ausbau von Wärme- / Kältenetzen, Wärme- / Kältespeicher sofern die KWK-Anlagen und die Wärme- / Kältenetzen, Wärme- / Kältespeicher im Geltungsbereich dieses Gesetzes gelegen sind. KWK-Strom, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet wird, fällt nicht in den Anwendungsbereich dieses Gesetzes.

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