Presse­information

6. November 2013

Ein offener und konstruktiver Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Unter dieser Prämisse hatte der Übertragungsnetzbetreiber im März dieses Jahres das Dialogverfahren im Projekt Bünzwangen-Goldshöfe gestartet.

  • Rund 600 Planungshinweise sind zwischenzeitlich eingegangen und ausgewertet
  • Transparente Veröffentlichung der Ergebnisse im Internet
  • Rege Mitarbeit der Öffentlichkeit verbessert Datenbasis für weitere Projektentwicklung

Stuttgart. Ein offener und konstruktiver Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Unter dieser Prämisse hatte der Übertragungs­netzbetreiber im März dieses Jahres das Dialogverfahren im Projekt Bünzwangen-Goldshöfe gestartet. Auf diversen Informations­veranstaltungen war die Öffentlichkeit aufgerufen worden, sich aktiv an der Projektentwicklung zu beteiligen und wertvolles Vor-Ort-Wissen einzubringen. Seitdem sind rund 600 Planungshinweise eingetroffen, die TransnetBW ausgewertet hat. Die Ergebnisse einschließlich der Änderungen der Trassenkorridore sind nun in die Raum­widerstands­karte eingearbeitet und für Jeden nachvollziehbar im Internet veröffentlicht: Eine interaktive Karte ermöglicht dem Nutzer einen Überblick zu den einzelnen Anregungen und ihren jeweiligen fachlichen Bewertungen.

„Auf unserer ersten Informationsveranstaltung haben wir den Bürgerinnen und Bürgern der Region unter anderem Transparenz und aktive Einbindung zugesagt. Mit der Veröffentlichung der Planungs­hinweise kommen wir diesem Versprechen weiter nach und bedanken uns für die wertvolle Mitarbeit“, erklärt Projektsprecherin Martina Birner. Neben der Auswertung dieser zahlreichen Anregungen hat TransnetBW in den letzten Wochen weitere, für die Trassen­korridor­findung erforderliche Daten zusammengetragen. „Seit unseren letzten Informationsveranstaltungen haben wir unsere Hausaufgaben in der Projektentwicklung gemacht. Durch gutachterliche Untersuchungen zur Machbarkeit einzelner Trassenkorridore werden wir diese abschließen“, so Birner. Der Austausch mit der Region ist weiterhin wichtiges Ziel von TransnetBW. Planungshinweise im Rahmen der informellen Beteiligung nimmt das Unternehmen noch bis 15. Dezember 2013 entgegen und wird diese fachlich beantworten.

Nachdem das Unternehmen auf Wunsch der Öffentlichkeit auf bereits geplante Dialogveranstaltungen verzichtet hatte, hält es an der Zusage, das Raumordnungsverfahren erst im Frühjahr nächsten Jahres zu eröffnen, weiter fest.

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