Presse­information

23. April 2013

Netzentwicklungsplan 2013 // Übertragungsnetzbetreiber verzeichnen mit 500 Stellungnahmen großes Interesse der Öffentlichkeit

Das erste Konsultationsverfahren zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2013 und zum Offshore-Netzentwicklungsplan Strom (O-NEP) 2013 ist beendet. Mit etwa 500 Stellungnahmen haben sich Bürger, aber auch Vertreter aus Politik, Gemeinden, Behörden, Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft an dem Konsultationsverfahren zu den beiden Entwürfen beteiligt. Inzwischen haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW rund 350 Stellungnahmen auf der Internetseite http://netzentwicklungsplan.de veröffentlicht, weitere werden folgen.

Die Übertragungsnetzbetreiber begrüßen die hohe Beteiligung und die engagierten Beiträge. Dies zeugt vom Interesse der Öffentlichkeit am Netzausbau und bestätigt den Prozess einer öffentlichen Beteiligung. Die Stellungnahmen aus der Konsultation fließen in die beiden Netzentwicklungspläne 2013 ein. Darüber hinaus werden die Übertragungsnetzbetreiber auf konkrete Fragen von Bürgern unmittelbar antworten.

Die in den Stellungnahmen der Konsultationsteilnehmer angesprochenen Themen sind denen zum NEP 2012 sehr ähnlich. Neben Fragen nach Trassenverläufen neuer Leitungen und zu einzelnen Maßnahmen ging es vielen um die konkrete Entwicklung der erneuerbaren Energien, um dezentrale Erzeugung und Speichertechnologie sowie deren Auswirkung auf den Netzausbau. In weiteren Stellungnahmen standen elektrische und magnetische Felder sowie der Einsatz von Gleichstrom und Erdkabeln im Blickpunkt.

Die Übertragungsnetzbetreiber hatten die Entwürfe des NEP und des O-NEP vom 2. März bis 14. April 2013 zur öffentlichen Konsultation gestellt und durch zahlreiche Informations- und Dialogveranstaltungen begleitet. Beiträge aus den Konsultationen fließen in den zweiten Entwurf zum NEP und zum O-NEP 2013 ein. Die überarbeiteten Entwürfe werden im Sommer veröffentlicht und an die Bundesnetzagentur übergeben.

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Die TransnetBW GmbH betreibt das Übertragungsnetz in Baden-Württemberg. Ihre gesetzliche Aufgabe ist es, die Systemsicherheit jederzeit zu gewährleisten. Die TransnetBW kontrolliert und steuert kontinuierlich die Stromflüsse innerhalb von Baden-Württemberg sowie den Stromaustausch mit den benachbarten in- und ausländischen Transportnetzbetreibern. Sie ist Eigentümerin der Transportnetzinfrastruktur und für die Instandhaltung und den bedarfsgerechten Ausbau ihres Netzes verantwortlich. Das 380/220-kV-Übertragungsnetz der TransnetBW ist rund 3.239 Kilometer lang und erstreckt sich über eine Fläche von 34.600 km2. Es steht allen Akteuren am Strommarkt diskriminierungsfrei sowie zu marktgerechten und transparenten Bedingungen zur Verfügung. Mit künftig rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielt TransnetBW einen Jahresumsatz von über drei Milliarden Euro.

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