Umspannwerk Dellmensingen

Genehmigungs­verfahren und Bau

Bevor der Bau beginnen konnte, durchlief das Projekt mehrere Genehmigungsverfahren. In den Antragsunterlagen auf Basis der Genehmigungsplanung stellte TransnetBW sämtliche Umweltauswirkungen der Anlage und Maßnahmen zu deren Verringerung dar. Der Erhalt der Genehmigungen war die Voraussetzung für den Ersatzneubau des Umspannwerkes. 

Genehmigung

Immissionschutzrechtliches Genehmigungsverfahren und Planfeststellungsverfahren

In Vorbereitung für die Antragsunterlagen wurden bereits erste Baugrunduntersuchungen und naturschutzfachliche Kartierungen durchgeführt. Die dabei gesammelten Daten waren unter anderem Grundlage für den Genehmigungsantrag und vertiefende Gutachten.

Für den Neubau des Umspannwerks Dellmensingen waren mehrere Genehmigungsverfahren erforderlich. Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz war das Landratsamt Alb-Donau-Kreis die hierfür zuständige Behörde. Die Genehmigung für den Bau und Betrieb der E-STATCOM beantragte TransnetBW in einem separaten immissionsschutzrechtlichen Verfahren.

Für die Arbeiten an den Freileitungsanlagen war ein Planfeststellungsverfahren notwendig. Gemäß § 43 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist bei Änderungen an Freileitungsanlagen grundsätzlich ein Planfeststellungsverfahren durch die nach Landesrecht zuständige Behörde vorgeschrieben, in diesem Fall durch das Regierungspräsidium Tübingen.

Bau

Erste Bauarbeiten im Umspannwerk begannen 2025, der offizielle Spatenstich für den Ersatzneubau und die Erweiterung erfolgte am 30. September 2026. Die Inbetriebnahme der gesamten Anlage ist für 2035 vorgesehen.

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