Presse­information

18. Februar 2019

380-kV-Netzverstärkung Daxlanden—Eichstetten: Transnet BW reicht Antrag auf Raumordnungsverfahren zwischen Weier und Meißenheim ein

  • TransnetBW ersetzt zwischen Daxlanden und Eichstetten am Kaiserstuhl 220-kV-Leitung durch 380-kV-Leitung
  • Planfeststellung für Teilabschnitt zwischen Weier und Meißenheim beim Regierungspräsidium Freiburg beantragt
  • Der 13 Kilometer lange Teilabschnitt beginnt am Umspannwerk Weier (Offenburg) und verläuft bis Meißenheim (Ortenaukreis)

Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hat den Antrag zum Raumordnungsverfahren für den Teilabschnitt zwischen dem Umspannwerk Weier (Offenburg) und Meißenheim (Ortenaukreis) der 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden—Eichstetten beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht. Ziel der Netzbaumaßnahme ist es, die Übertragungskapazität des Höchstspannungsnetzes im Südwesten Baden-Württembergs zu erhöhen.

Nachdem die Genehmigungsbehörde die Antragsunterlagen auf ihre Vollständigkeit hin geprüft hat, findet die öffentliche Auslage und anschließend der Erörterungstermin statt, bevor ein Trassenkorridor festgelegt wird. Anschließend folg ein Planfeststellungsverfahren, in dem der genaue Trassenverlauf festgelegt wird.

"Wir führen ein Raumordnungsverfahren durch, um Konflikte im Bereich der Gemeinde Schutterwald zu lösen. Neben der bestehenden Trasse haben wir daher zwei großräumige Alternativen entwickelt. Diese verlaufen östlich von Schutterwald parallel zu jeweils bereits bestehenden Freileitungen", erklärt Lukas Rosengrün, Projektsprecher der Netzverstärkungsmaßnahme.

Das Projekt der 380-kV-Netzverstärkung zwischen Daxlanden (Karlsruhe) und Eichstetten am Kaiserstuhl (bei Freiburg) besteht aus insgesamt vier Teilabschnitten. Die TransnetBW hat bereits Ende 2015 die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt begonnen und seitdem zahlreiche Gespräche mit Vertretern der betroffenen Kommunen und den Anwohnern geführt.

Die Netzverstärkung ist als Maßnahme P49 im nationalen Netzentwicklungsplan Strom enthalten und Teil des Bundesbedarfsplans ist (BBPlG Vorhaben Nr. 21) und umfasst den Neubau von rund 120 Kilometern Leitung und fünf Umspannwerken.

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