birkenfeld – punkt ötisheim

Projektporträt

Um eine sichere Stromversorgung in der Region zu gewährleisten, plant TransnetBW das Umspannwerk Birkenfeld an eine bereits bestehende 380-kV-Leitung anschließen. Dafür ist ein Leitungsneubau notwendig.

hintergrund

Starke Auslas­tung der Strom­netze

Die Auslastung der Stromnetze im Raum Karlsruhe/Pforzheim hat sich in den letzten Jahren stark erhöht, sodass die bestehenden Leitungen den Anforderungen nicht mehr genügen.

Damit die Versorgungssicherheit in Zukunft gewährleistet werden kann, plant TransnetBW, das Umspannwerk Birkenfeld an die bestehende 380-kV-Leitung Philippsburg - Pulverdingen anzuschließen. Dazu wird ein Leitungsabschnitt von circa 12 Kilometer zwischen Birkenfeld und Punkt Ötisheim neu errichtet.

leitungsneubau und -rückbau

Sicher versorgt in der Region 

Durch den Anschluss des Umspannwerks Birkenfeld an die 380-kV-Leitung von Philippsburg nach Pulverdingen wird die Stromversorgung im Raum Karlsruhe/Pforzheim langfristig sichergestellt.

Im Rahmen des Leitungsneubaus ergeben sich Rückbaumöglichkeiten für zwei bestehende Leitungen:

  • die 110-kV-Leitung der Netze BW GmbH, die von Birkenfeld nach Pforzheim-Nord verläuft, wird auf einer Länge von circa 4,6 Kilometer abgebaut.
  • die 110-kV-Leitung der DB Energie GmbH, die zwischen Mühlacker und Karlsruhe verläuft, wird auf einer Teilstrecke mit einer Länge von bis zu 6,8 Kilometer abgebaut.

Die Leitungen werden auf die Maste der neu geplanten 380-kV-Leitung mit aufgelegt. Der Leitungsrückbau entspricht in etwa der Länge des Leitungsneubaus.

aktueller stand

Das Vorhaben wird umgesetzt

  1. Planfeststellungs­beschluss erhalten

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe erteilte im Februar 2022 den Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben Birkenfeld-Punkt Ötisheim. Damit endet das im November 2018 eröffnete Planfeststellungsverfahren.

    Mit dem Planfeststellungsbeschluss steht nun der genaue Trassenverlauf fest und TransnetBW erhält als verantwortlicher Netzbetreiber die offizielle Baugenehmigung für die wichtige Versorgungsleitung im Raum Karlsruhe/Pforzheim.

  2. Rückblick: Erörterungstermin abgeschlossen

    Unter Leitung der zuständigen Plan­feststellungs­behörde, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, wurde in der Zeit vom 19. Juli bis 9. August 2021 der Leitungsneubau der 380-kV-Anlage zwischen Birkenfeld und Punkt Ötisheim erörtert.

    Die nicht-öffentliche Erörterung fand aufgrund der COVID-19-Pandemie in Form einer digitalen Konsultation statt. Die Durchführung der Online-Konsultation ist gemäß § 5 Abs. 2 und 4 Plansicherstellungsgesetz (PlanSiG) in Verbindung mit § 1 Nr. 9 PlanSiG und § 43 a EnWG zulässig.

    Zur Teilnahme berechtigt waren Behörden und Betroffene, die Einwendungen erhoben und Stellungnahmen abgegeben haben, sowie diejenigen, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden. In der ersten Offenlage gingen insgesamt 132 Einwendungen und Stellungnahmen beim Regierungspräsidium Karlsruhe ein, in der zweiten Offenlage waren es 59. Thematisch lag der Schwerpunkt dabei auf umweltfachlichen Themen, Fragen bzgl. der geplanten Vollwandmasten sowie persönliche Betroffenheiten privater Einwenderinnen und Einwender.

Aktueller Stand

Bisherige Meilensteine des Projekts

Zeitstrahl: 380-kV-Leitungsneubau Birkenfeld – Punkt Ötisheim

Im Video 

Einen virtuellen Flug über den Korridor des geplanten Leitungs­neubaus erleben Sie mit unserem Video.  

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Projektbroschüre

Infos auf einen Blick 

In der Broschüre erhalten Sie einen Einblick in die Historie des Projekts „Birkenfeld - Punkt Ötisheim“. Sie steht Ihnen nachfolgend und in der Mediathek zum Download bereit. Eine aktualisierte Broschüre folgt in wenigen Wochen. 

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